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Glauben

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I do believe in fairies. I do. I do!

 

Kennst du diesen Satz? Er stammt aus der Geschichte von Peter Pan. Demnach fällt jedes Mal wenn jemand sagt „ich glaube nicht an Feen“ irgendwo eine Fee tot um. Und nur dadurch, dass wir glauben können wir die Feen am Leben halten und sie retten.

Als ich heute das Lied „Ich glaube an Feen“ aus unserer Version (Theater Lichtermeer) im Kopf hatte, indem auch die Kinder im Publikum aufgefordert werden in die Hände zu klatschen und zu sagen „Ich glaube an Feen“, was dann dazu führt, dass Tink sich erholt,  kam mir plötzlich der Gedanke wie viel dieser Teil der Geschichte eigentlich bedeutet.

Lasst uns mal folgendes tun: Wir stellen uns vor alle unsere Träume, Visionen, Wünsche wären Feen. Es gibt da ziemlich viele Übereinstimmungen, z.B. können nur wir unsere Träume und Visionen sehen und wenn wir nicht daran glauben, sterben sie.

Jetzt überleg dir doch mal bitte, wie oft du selber unterbewusst oder aktiv sagst „Ich glaube nicht an meine Träume/Visionen/Wünsche“? Meistens sagen wir das in Form von „Ich würd ja schon ganz gerne, aber ich weiß nicht…“ oder „Ach, das sind ja nur Träumereien“ oder wir lassen uns von anderen runterziehen, die sagen „Was willst du da machen? Wie soll das denn funktionieren? Das machen schon so viele! Das geht eh nicht! Da hast du keine Chance…“ und jedes Mal wenn wir nicht dagegen halten, wenn wir nicht sagen „Ich glaube aber dass ich das schaffen werde! Du wirst schon sehen!“, dann stimmen wir den negativen Stimmen zu. Und unsere Feen sterben.

Es braucht dann einen ganzen Saal voller klatschender Hände und Kinderstimmen, die sagen „Ich glaube an dich!“. Und die findet man nicht einfach so. Das müssen wirschon selber machen.

Wir müssen uns darin üben unsere inneren Feen am Leben zu halten.

Ich fange damit an und sage laut: Ich glaube an mich!

Und hey, ich glaube auch an dich! Und an Feen…:-)

Liebe!

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Träume und Zeit

Zeitmanagement war noch nie meine Stärke. Ich habe es zwar immer irgendwie hinbekommen, aber oft mit schlaflosen Nächten und gesundheitlichen Abstrichen bezahlt. Ich werde jetzt gezwungen mich damit auseinanderzusetzen, denn bei der Anzahl Eisen, die ich zur Zeit im Feuer habe, geht es anders nicht, ohne mich komplett kaputt zu machen.
Ich weiß, dass ich auf eine Zeit hinarbeite, in der es dann besser wird. Wie jeder Unternehmer, Träumer, Visionär. Die Leute schütteln den Kopf über mich, machen sich Sorgen „wie willst du das denn alles schaffen?“. Ganz ehrlich, ich weiß es noch nicht. Aber ich sehe auch keine Grund, dass ich es nicht schaffen sollte. Wie wird sich schon zeigen.

Wenn ich nicht an all das, was ich tue glauben würde, würde ich es nicht aushalten. Ich habe vor kurzem mit dem Lieblingsmensch darüber gesprochen, dass ich nicht weiß, wie ich alles unter einen Hut bekommen soll und wie ich emotional damit umgehen soll. Was ist wenn ich gleichzeitig in mehreren Bereichen auf Widerstand, Ablehnung oder sonstige Negativität stoße? Wie halte ich das aus?
Als Schauspielerin oder Unternehmerin brauchst du grundsätzlich eine dicke Haut und darfst Absagen, Neid oder ähnliches nicht an dich persönlich ranlassen. Das braucht Kraft. Es braucht Kraft immer wieder aufzustehen. Es braucht Kraft, nicht zu zweifeln. Es braucht Kraft dran zu bleiben. Es braucht Kraft, sich immer wieder zu beweisen. Es braucht Kraft, den Glauben aufrecht zu halten.
Der Lieblingsmensch meinte dann: Du brauchst eben mehr Kraft als andere. Ja.

Wenn dein Wunsch, deine Vision, dein Wille stark und groß genug ist, dann geht es aber. Du musst nur einen Weg finden, um immer wieder zu dieser Vision zurückzukehren, um dich mit ihr zu verbinden. Ich finde das eine wundervollen Ausdruck „sich mit der Vision verbinden“, verbindlich, Verbundenheit, das hat was Tiefes, Ehrliches, Verantwortliches.

Mir wurde von mehreren Seiten empfohlen, sowohl große als kleine Ziele (lang- und kurzfristige) zu definieren und jeden Tag aufzuschreiben. Dazu stellst du dir in einer kurzen Meditation ganz genau vor wie es sein wird, wenn du deine Ziele erreicht hast, und bedankst dich schon jetzt dafür, dass du sie erreichst. Bei wem du dich bedankst, ist egal. Es kann Gott sein, das Leben, das Universum, die Matrix, Xthulu, was auch immer dir am besten entspricht. Rein psychologisch macht diese Übung zwei Sachen. Dadurch, dass du dir deine Ziele und dein Leben wenn du sie erreicht hast, ganz lebhaft vorstellst, werden sie automatisch genauer, das führt dazu, dass dein Fokus genauer wird und deine Zwischenziele klarer. Und dadurch, dass du dich dafür bedankst, dass du es erreichst, trainierst du deinen Glauben daran, dass es tatsächlich wahr werden kann und wirst automatisch positiver, heißt, deine Lebensqualität steigt.
In etwas esoterischeren Begriffen können wir sagen, dass deine Energiefrequenz steigt, du sendest eine höhere Frequenz ans Universum und diese kommt auch zurück. Diese Energie überträgt sich übrigens auch auf deine Mitmenschen und es entsteht eine Aufwärtsspirale.

Das mit der Zeit ist halt so eine Sache. Ich versuche nach und nach Zeitdiebe aus meinem Leben zu verbannen. Immer mehr. Effektivisieren. Und zwar durch „eine Sache nach der anderen tun“ und nicht alles gleichzeitig. Prioritäten setzen. Und dann rigoros danach handeln. Und nicht faul sein. Und loslassen. Manchmal muss man einfach loslassen. Und bewusst sein. Das ist, glaube ich, auch ganz wichtig. Also auch Momente einplanen um einfach mal das Leben zu genießen. Aber ohne „ich sollte eigentlich“.

So. Und jetzt los!

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Das mit den Träumen

Was würdest du tun, wenn du genug Zeit, Geld und Gesundheit hättest?

Diese Frage hörte ich zum ersten Mal vor ziemlich genau einem Jahr und sie hat mich seither immer begleitet. Es ist eine ungewohnte Frage, weil diese Situation für die wenigsten von uns auch nur annähernd realistisch ist. Wie genug Geld? Also so, dass ich nicht arbeiten müsste? Hä, und genug Zeit? Also keine festen Termine? Und Gesundheit, ich bin doch gesund? Oder?

Es hilft aber sich damit auseinander zu setzen.

Was würdest du tun, wenn du genug Zeit, Geld und Gesundheit hättest?

Was würde ich tun?

Als erstes wusste ich gar keine Antwort darauf. Dann kamen langsam meine Träume zu Wort. Spielen, reisen, Projekte starten, anderen Menschen helfen, eine Familie gründen und für sie da sein… Das sind einige der Sachen, die ich machen würde. Und weil meine Träume immer stärker wurden. Habe ich mir zum Ziel gesetzt das zu erreichen.

Heutzutage gibt es Möglichkeiten um sich ein solches Leben aufzubauen.

Ich möchte meine Träume erreichen. Und bin bereit dafür zu kämpfen.

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Büro und so…

Wie machen andere das? Frage ich mich. Die, die jeden Tag 8 Stunden im Büro arbeiten und danach noch zum Sport und auch noch ein soziales Leben haben, eine saubere Wohnung und Essen im Kühlschrank, wie machen die das? Ich habe gerade mal 4-6 Stunden am Tag was zu tun und bin komplett am Ende! Dann fällt mir ein: die Wochenenden! Die haben Wochenenden! Die wissen immer genau wann sie arbeiten müssen und wann sie frei haben werden. Da kann sich ein Rhythmus einstellen, der Körper kann sich gewöhnen.

Dann betrachte ich mein Leben und verstehe irgendwie warum ich so müde bin. Abgesehen davon, dass ich leicht hypersensibel bin, was es manchmal schwierig macht mit der Welt als solche klar zu kommen und Gefühle anderer von mir zu trennen und dazu führt, dass ich einfach mehr Schlaf brauche als andere – habe ich auch einfach ein Leben, in das kein Rhythmus kommt. Versteht mich nicht falsch, ich habe mir das gewissermaßen selber ausgesucht und irgendwie gefällt es mir auch. Mir würde unfassbar langweilig werden, wenn ich jeden Tag an denselben Ort gehen und dieselben Leute sehen müsste. Deshalb liebe ich mein Leben, eigentlich. Nur nicht, wenn ich keine freien Tage mehr habe.

Ich kann euch ja mal diese und nächste Woche ungefähr schildern, damit ihr in etwa versteht was ich meine. Also, am Montag habe ich einen neuen Nebenjob angefangen, ich helfe stundenweise im Büro einer halbprivaten Hochschule bei der Studentenaquise aus. Jeweils vier Stunden an drei Tagen pro Woche. Am Dienstag war ich ebenfalls dort, danach fuhr ich direkt zum wöchentlichen Central Meeting des Network Marketing Businesses, das ich aufbaue (darüber erzähl ich vielleicht auch mal mehr), dann war ich um 21 Uhr zu Hause und habe mich für die anstehende Leseprobe am Mittwoch vorbereitet. Am Mittwoch dann, war ich um 10 Uhr bei der ersten Probe von dem neuen Theaterprojekt, in dem ich mitspiele Yesterday Never Died heißt das Ding und wird am 7.4. aufgeführt (man merke, das ist in drei Wochen!), nach der Probe bin ich nach Hause gefahren, habe etwas gegessen, Text und Songs gelernt bis mein Herzensfreund C nach Hause gekommen ist und wir uns eine Folge Start up angeguckt haben. Die erste Hälfte der Folge habe ich gestrickt (habe eine Mütze in Auftrag bekommen), die zweite Hälfte habe ich dagegen angekämpft einzuschlafen, als mir die Augen doch zufielen hat C mich ins Bett geschickt.

Heute hatte ich schon beim Aufstehen Mörderkopfschmerzen, also habe ich mich noch mal kurz hingelegt. „Damit ich abends mehr schaffe“ dachte ich. Nach dem ich dann den ganzen Nachmittag vor dem Laptop saß und potentiellen Studenten Mails geschrieben hab, sind die Kopfschmerzen noch immer da. Deswegen auch meine Frage: Wie schaffen die das?

Die nächsten Wochen sehen so aus; Morgen: 9:30 Probe, 13:30 Shooting, Abends Geburtstag einer Freundin, den ich nicht verpassen darf. Samstag: 11:00 Probe, 18:00 Abfahrt nach Neuenhagen, das ist bei Berlin, dauert etwa drei Stunden. Sonntag: 13 Uhr im Theater Positionen markieren, Kostüme sortieren, Requisiten vorbereiten, schminken, 16 Uhr Vorstellung von Robin Hood junior, danach Autogramme, abschminken, umziehen, verräumen, packen, essen und zurückfahren. Montag: 9:00 Nebenjob 1 im Lager bis 14 Uhr, danach ins Büro bis 18-19 Uhr, Dienstag Büro 12-17, dann Central Meeting, Mittwoch Probe 10-15, abends Präsentation, Donnerstag Büro 13-18, dann C’s Studenten bei ihrer Vorstellung zusehen, Freitag Drehtag (weiß man nie wie lang die werden), Samstag Probe 10-20 Uhr, Sonntag (Sommerzeit! Shit!!) Fahrt nach Seevetal, 16 Uhr Robin Hood, danach wieder zurück.

Und so geht es ungefähr weiter bis in die Osterwoche.

Das ist nicht schlimm, ich will mich nicht beschweren, ich bin unendlich froh, dass ich arbeiten darf und dabei sogar Geld verdiene (leider nicht selbstverständlich in meiner Welt). Ich bin dankbar. Ich bin aber auch dankbar, dass es nur für ein paar Wochen so ist.

Ein Teil von mir findet das sogar geil! Ein Teil von mir steht so darauf, bisschen gehetzt zu werden, von einem Ort zum nächsten zu rennen, abends Listen machen müssen, damit man nichts vergisst… Aber ein Teil von mir sagt : Sei bloß vorsichtig! Du bist für so ein Pensum nicht gemacht!

Die Wochenenden, es sind die Wochenenden. Und der bezahlte Urlaub.

Mein Urlaub besteht aus „Du hast keine Arbeit, also kriegst du auch kein Geld“ und dem damit verbundenen emotionalen Stress, der daraus resultiert nicht zu wissen, wo die nächste Monatsmiete herkommen soll.

Ich nehme mir jetzt etwas vor: Ich will Kraft schöpfen aus dem, was ich tue. Ich tue ja tolle Sachen, die mir Spaß machen, auf die gehofft und für die ich gekämpft habe. Da werde ich meine Kraft schöpfen.

Ich sag euch dann wies geklappt hat!

 

Bis denne

E

 

 

Veröffentlicht in Allgemein, English

A new beginning

Inspired by winter slowly coming to an end, spring showing it’s first signs by birds singing and the air smelling of past and future at the same time and me finding some old poems and short stories on a memory stick, I decided to start writing again.
This time (once again) I’m starting a blog. I’ve actually done this a lot of times, but always with a certain claim to have people read it and me telling them about my life and how great it is. I tried to please everyone with what I wrote, always wanting to get some (only positive, please) feedback.

I’m too old for that shit. I desperately want to get away from this whole pleasing-others-nonsense.

So why a blog? An open blog, that everyone can read. I, mean, honestly that doesn’t fit together. I know. But, so what? It’s my stories. I can post them on the internet if  I want to. And really it’s your own fault if you’re reading it. You’re just too curious.
You, like so many others, want to know what it’s like to be an aspiring (that’s  a nice word for „not very successfull“) actress.
Well here are my everyday true and invented stories, anecdotes, experiences, successes, motivations and disappointments.